das herz ist kein wecker.
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die orte, an denen man den boden beschmutzen kann, ohne schief angesehen zu werden, sind meistens gute orte.

ich kann in dir verschwinden
mitten im schönsten wort ( nehmt das w nicht weg. )
und ohne umstände.


24.10.07 20:56


ich würde gerne weniger weinen.

 

ich bin müde. zähe nächte. die nacht bleibt an mir kleben. diese nacht bleibt an mir kleben. ich muss endlich aufhören mit dem fingernägelbeißen.

 

ich bin so unglaublich müde.

 

ich ziehe mir die nacht nicht von der herzhaut. ein paar zahlen fallen auf den boden, direkt an meinen händen vorbei. in der pause stehlen wir gummibärchen. rießengroß steht gerade vor meinen augen: fett.

 

ich fühle mich schwer. zu schwer für irgendjemanden. meine lippe schmerzt. meine unterlippe, schmerzhaftes stechen, als hätte ich sie aufgebissen.

 

ich hasse meine person. zähe ist fast zähle.

 

ich habe den gliter oder das stroh verloren

aber verloren ist es.  

18.10.07 11:59


mach dass mir etwas auf den kopf fällt und mein gehirn auf dem fußboden verteilt und ich niemals mehr fühlen oder aufstehen oder denken muss. mach das bitte. mach das. mach das bitte. mach das bitte. mach das bitte. mach bitte dass dieses ding knapp neben mich fällt und ich wieder dankbar sein kann für mein leben. 19.6.07 22:55

schrieb ich auf, irgendwann im blaurosa zimmer. dachfensterblicke.

es ist wie sterben unter dem dachzimmernfenster, ohne ein letztes mal die sterne zu sehen.


nicht heute. nicht jetzt. nicht morgen.
9.10.07 16:04


welches bier? WELCHES BIER? warum habe ich das wasser nicht auf warm gestellt? 36! warum kann man zahlen nicht groß schreiben, einfach so?
9.10.07 15:48


ich kenne keine schönheit. ich kenne nur menschen.
7.10.07 22:49


wenigstens möchte ich ein buch schreiben, dass an familienabenden vorgelesen wird. ich möchte, dass ein stück von mir im leben dieser familien klebt. ich möchte, dass ein stück von mir vor dem kaminfeuer sitzt. ich möchte , dass ein stück von mir unter ihrem weihnachtsbaum liegt. ich möchte, dass  die glücklichen kinder meine worte in ihrem arm halten und gut schlafen.

das tankstellenlicht ist wie ein tag. irgendjemand vergisst die nummer seiner zapfsäule und winkt mit einer ec-karte. es ist nichts besonderes. ich zahle mit den letzten zwanzig euro meines vaters und gehe.

 

7.10.07 22:39


ich kann einschlafen mit ihr und denken: morgen ist die welt noch in ordnung.

in meiner straße riecht es nach kaminfeuer. die familienabende sind weggesperrt vor mir. hinter verschlossenen türen. der geruch von ihnen sitzt mir in der nase und lässt mich nicht schlafen. das licht meines fahrrads wirft die schatten ungesehner menschen an die hauswände.

es liegt in struktur. alles ist geordnet. ich nicht.

 ich würde vieles geben für ein haus mit kamin und familienabenden. ich weiß, dass es zu weihnachten dort am schönsten sein muss. man lässt keinen schnee in sein haus. 

sie lassen mich nicht in ihre häuser. aber ich kann mit ihr einschlafen und denken: morgen ist die welt noch in ordnung. - so lange sie da ist.

 

 

7.10.07 22:30


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